Ich erinnere mich an ein Brautpaar, das mir nach der Trauung erzählte, wie enttäuscht sie vom Catering waren — weil sie nie die richtigen Fragen gestellt hatten. Nicht weil das Catering schlecht war, sondern weil die Erwartungen nie klar kommuniziert wurden. „Wir dachten, das versteht sich von selbst.“ Das ist der Satz, den ich am häufigsten höre, wenn etwas schiefläuft. Dabei versteht sich fast nichts von selbst.
Gute Hochzeitsdienstleister freuen sich über präzise Fragen. Sie zeigen, dass du dir Gedanken gemacht hast — und sie helfen, Missverständnisse zu vermeiden, bevor sie entstehen.
Die wichtigsten Fragen — für alle Dienstleister
Egal ob Fotograf, Caterer, DJ, Florist oder freie Rednerin: Frag immer nach Referenzen aus ähnlichen Hochzeiten. Nicht „Haben Sie Erfahrung?“ — sondern „Können Sie mir Beispiele zeigen, die meiner Hochzeit ähneln?“ Das ist ein großer Unterschied. Frag außerdem: Was passiert, wenn du ausfällst? Gibt es eine Vertretung, einen Plan B? Wie läuft die Kommunikation in den Monaten davor ab? Einmal im Monat? Nur bei Bedarf?
Und ganz konkret: Was ist im Preis wirklich enthalten — und was nicht? Manche Angebote klingen günstig und werden durch Extras teuer. Andere klingen hoch, decken aber alles ab. Klar kommunizierte Konditionen ersparen euch spätere Überraschungen.
Was ich euch aus meiner eigenen Arbeit mitgebe
Wenn Paare mich kontaktieren, stelle ich immer ein paar Fragen zurück — über euch, über euren Tag, über das, was ihr euch wünscht. Nicht aus Pflicht, sondern weil ich nur dann gute Arbeit machen kann, wenn ich verstehe, wen ich vor mir habe. Das gleiche Prinzip gilt umgekehrt. Fragt eure Dienstleister: Wie arbeitest du? Was brauchst du von uns? Wie viel Vorgespräch ist möglich?
Ein gutes Gespräch vor der Hochzeit ist fast wichtiger als der Preis. Es zeigt, ob jemand wirklich zuhört — oder nur abarbeitet. Wenn ihr Fragen habt oder einfach mal sprechen möchtet, meldet euch gern über meine Kontaktseite.