Vor einer Firmenfeier rief mich ein Eventplaner an und fragte, ob ich einfach „ein bisschen Hintergrundmusik“ machen könne. Ich erklärte ihm, was ich stattdessen anbiete: ein durchdachtes musikalisches Programm, das auf den Abend abgestimmt ist. Am Ende der Veranstaltung sagte er, das sei das erste Mal gewesen, dass seine Gäste spontan applaudiert hätten. Das Gespräch vorher hatte den Unterschied gemacht.
Die Zusammenarbeit zwischen Eventplanern und Live-Musikerinnen funktioniert am besten, wenn beide Seiten ihre Expertise einbringen. Ich kenne meine Stimme, mein Repertoire und die Dynamik einer Bühne. Du kennst deine Gäste, den Ablauf und die Atmosphäre, die du schaffen willst. Wenn wir das zusammenbringen, entsteht etwas Besonderes.
Frühzeitig ins Gespräch kommen
Je früher du mich in die Planung einbeziehst, desto besser kann ich das Programm auf dein Event abstimmen. Wenn ich erst zwei Wochen vorher höre, dass das Motto „Roaring Twenties“ ist, kann ich das noch umsetzen — aber wenn ich von Anfang an dabei bin, können wir gemeinsam den roten Faden durch den Abend spinnen. Repertoire, Einsatzzeiten, technische Anforderungen: All das kläre ich gerne schon beim ersten Gespräch.
Was Eventplaner wissen sollten
Es gibt ein paar praktische Dinge, die die Zusammenarbeit erleichtern. Erstens: Bühne und Technik. Ich brauche eine funktionierende PA-Anlage, einen Monitorlautsprecher und genug Platz. Zweitens: Ablaufplan. Ich orientiere mich daran, wann der Empfang beginnt, wann gegessen wird, wann die Stimmung steigen soll. Drittens: Kommunikation vor Ort. Ein Ansprechpartner, der mir Signale geben kann („noch fünf Minuten, dann bitte mit dem nächsten Stück beginnen“), macht den Abend für alle entspannter.
Flexibilität ist kein Zufall
Gute Live-Musik klingt mühelos — aber dahinter steckt Vorbereitung. Ich bereite mehr Stücke vor als ich brauche, damit ich spontan reagieren kann, wenn die Stimmung sich verändert. Das ist kein Zeichen von Unvorbereitetheit, sondern von Erfahrung. Wenn die Gäste beim dritten Jazz-Stück anfangen zu tanzen, singe ich eben weiter Jazz. Wenn ein ruhiges Stück gefragt ist, schalte ich um. Diese Flexibilität ist das, was Live-Musik von einer Playlist unterscheidet.
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