Eine der häufigsten Fragen, die mir Brautpaare stellen: „Was dürfen wir auf keinen Fall vergessen?“ Und meine ehrlichste Antwort: Es gibt eigentlich nur eine Sache, die ihr auf keinen Fall vergessen dürft — und die steht auf keiner Checkliste. Denkt daran, warum ihr das hier macht. Mitten im Trubel der Planung, wenn Catering, Zeitplan und Tischdeko alles zu dominieren scheinen — bleibt verbunden mit dem Grund, aus dem ihr heiratet.
Aber natürlich helfen Checklisten. Hier ist, was ich aus über hundert Trauungen als wirklich wichtig gelernt habe.
Was früh entschieden sein sollte
Location und Datum zuerst — weil davon fast alles andere abhängt. Wer früh bucht, hat mehr Auswahl. Dann die Dienstleister: Rednerin, Fotograf, Catering, Musik. Gute Leute sind früh ausgebucht, besonders in der Hochsaison von Mai bis September. Wenn ihr wisst, dass ihr einen bestimmten Menschen wollt — sprecht ihn früh an. Das Gespräch kostet nichts, die Buchung sichert euch ab.
Und: Gästeliste. Ich weiß, das ist manchmal der emotionalste Teil. Aber je früher ihr klar seid, wer dabei sein soll, desto leichter fallen alle anderen Entscheidungen — weil ihr wisst, für wen ihr plant.
Was kurz vor dem Tag nicht vergessen werden darf
Sitzplan rechtzeitig finalisieren. Laufzettel an alle Beteiligten schicken — wer wann wo sein muss, mit konkreten Uhrzeiten. Ringe prüfen. Eheringe sind selten verloren — aber ich kenne eine Geschichte, in der sie acht Stunden vor der Trauung nicht auffindbar waren. Das ist kein Witz.
Und: Legt einen Notfallkoffer an. Pflaster, Nähzeug, Schmerztabletten, ein kleines Snack für die Nervosität vor der Zeremonie. Kein Aufwand, aber unschätzbar wertvoll, wenn er gebraucht wird.
Wenn ihr euren großen Tag mit einer freien Trauung krönen wollt, die zu euch passt, freue ich mich auf euch. Alle Infos findet ihr auf meiner Seite zur freien Trauung.