Ich war selbst überrascht, wie oft mich Brautpaare fragen: „Wie machen wir das mit dem Essen, wenn die Hälfte der Gäste kein Fleisch isst?“ Die Frage klingt logistisch — aber dahinter steckt eigentlich etwas Schöneres: Sie wollen, dass sich alle wohlfühlen. Das finde ich wunderbar.
Ein inklusives Catering ist kein Kompromiss. Es ist eine Aussage darüber, wie du mit deinen Gästen umgehst. Und wer einmal erlebt hat, wie ein wirklich gutes vegetarisches Menü auf einer Hochzeit ankam — bei allen, nicht nur bei den Vegetariern — der weiß: Einschränkungen machen oft kreativer.
Was ein pflanzliches Menü leisten kann
Ein gutes vegetarisches oder veganes Hochzeitsmenü ist nicht „das Fleisch fehlt“. Es ist eine eigenständige Küche mit eigenen Aromen, Texturen und Überraschungen. Ich habe Hochzeiten erlebt, bei denen die Fleischesser hinterher sagten: „Das war das beste Essen, das ich je auf einer Hochzeit hatte.“ Weil der Caterer wirklich kochen konnte — und weil die Beschränkung ihn zu mehr Kreativität gezwungen hatte.
Regional und saisonal denken hilft enorm. Im Sommer gibt es Gemüse, das für sich selbst spricht. Im Herbst Kürbis, Pilze, Wurzeln. Im Winter herzhafte Hülsenfrüchte, Eintöpfe, Aufläufe. Wer mit den Jahreszeiten kocht, hat immer Qualität auf dem Teller — egal ob mit oder ohne Fleisch.
Wie ihr das mit eurem Caterer besprechen könnt
Fragt euren Caterer konkret: Habt ihr Erfahrung mit rein pflanzlichen Menüs? Kann ich ein Tasting für vegetarische und vegane Gerichte machen? Wie geht ihr mit gemischten Anforderungen um — also wenn manche Fleisch möchten und andere nicht? Ein guter Caterer hat auf all diese Fragen Antworten. Und wer zögert oder abwinkt, ist vielleicht nicht der Richtige für eine Hochzeit, die für alle schön sein soll.
Wenn ihr eine Hochzeit plant, die in jeder Hinsicht zu euch und euren Werten passt, begleite ich euch gern bei der Zeremonie. Mehr dazu auf meiner Seite zur freien Trauung.