Wie sehe ich an meinem Hochzeitstag am besten aus

Ich hatte einmal eine Braut vor mir, die sagte: „Ich weiß nicht, ob ich gut genug aussehe für diesen Tag.“ Und ich habe sie gefragt: „Für wen?“ Sie war sprachlos. Wir saßen in einem Café, sie hatte ihre Hochzeit akribisch geplant — und hatte trotzdem vergessen zu fragen, was sie selbst eigentlich braucht, um sich gut zu fühlen. Das ist keine seltene Geschichte. Das ist eine sehr häufige.

Wohlfühlen am Hochzeitstag ist keine Äußerlichkeit. Es beginnt innen — und wer diesen Unterschied versteht, trägt eine andere Energie in den Tag.

Was Wohlfühlen wirklich bedeutet

Wohlfühlen heißt: du bewegst dich frei. Du lachst, ohne daran zu denken, wie du dabei aussiehst. Du kannst deine Arme öffnen für eine Umarmung, ohne dass ein enges Korsett dir die Luft nimmt. Du sitzt beim Dinner, ohne dass die Schuhe schmerzen. Das klingt banal — aber ich habe Bräute gesehen, die bei ihrer eigenen Hochzeit nicht tanzen konnten, weil das Kleid es schlicht nicht erlaubte. Das ist kein gutes Wohlfühlen.

Frag dich deshalb bei jedem Element deines Looks: Kann ich darin atmen? Kann ich darin lachen? Kann ich darin weinen — weil Tränen kommen werden, aus Glück — ohne dass alles auseinanderfällt? Wenn die Antwort dreimal ja ist: das ist das Richtige.

Innere Vorbereitung schlägt Perfektion

Was ich als freie Rednerin immer wieder beobachte: Die Brautpaare, die am strahlendsten wirken, sind nicht die mit dem aufwendigsten Styling. Es sind die, die sich selbst gut genug kennen, um zu wissen, was sie brauchen. Die vielleicht am Morgen eine Stunde in Ruhe sitzen. Die sich nicht hetzen lassen. Die einen Moment mit dem Partner alleine haben, bevor es losgeht.

Euer schönster Auftritt am Hochzeitstag kommt nicht aus dem Spiegel. Er kommt aus eurem Inneren — aus dem Gefühl, ankommen zu dürfen. Bei euch selbst, und bei dem Menschen, den ihr liebt.

Wenn ihr eine Trauung plant, die dieses Gefühl trägt und schützt, freue ich mich auf euch. Mehr dazu auf meiner Seite zur freien Trauung.